Mit dem Mietwagen durch den Südwesten der USA

Unsere nächste USA-Reise sollte eine „typische“ durch den US-Südwesten werden: Die Westküste zwischen San Francisco und Los Angeles, dazu ein Aufenthalt in Las Vegas und ein Besuch des Grand Canyons.

Nun mussten wir nur noch eine geeignete Route mit diesen Stationen planen. Wir hatten insgesamt nicht ganz drei Wochen zur Verfügung und wollten zeit- und entfernungsbedingt keine ganze Runde fahren. Schließlich entschieden wir uns zu einer (Halb-)Rundreise: Startpunkt sollte Las Vegas sein und zurück nach Deutschland sollte es dann von San Francisco gehen. Diese Gabelflug-Kombination war zwei Monate vor dem Reisezeitraum eine der günstigsten Optionen und so zögerten wir auch nicht lange.

Mit dem Mietwagen durch den Südwesten der USA

Las Vegas – Hoover Dam – Death Valley – Monument Valley – Grand Canyon – Los Angeles – Monterey – San Francisco

Unsere Unterkünfte
Las Vegas: South Point Hotel
Page: Holiday Inn Express
Grand Canyon: Holiday Inn and Suites
Kingman: Spring Hill Suites
Palm Desert: Homewood Suites
Los Angeles: Wingate by Wyndham
Pismo Beach: Seacrest Resort
Monterey: Mariposa Inn
Santa Rosa: Best Western
San Francisco: Best Western Plus

Las Vegas, Hoover Dam und Death Valley

Angekommen in Las Vegas stand das typische Touristenprogramm an: Strip, Las Vegas Sign, berühmte Casinos und Hotels etc. Da ich bekennender Musical-Hasser bin, fiel diese Option schon mal aus. Aber wir fanden in der Show der Blue Man Group im Venetian einen adäquaten Ersatz. Aber auch sonst gibt es hier viel anzuschauen, in Form der Shows vor den Hotels zum Teil sogar kostenlos.

Wenn man nicht gerade auf einem Junggesellenabschied unterwegs oder leidenschaftlicher Spieler ist, kann der Trubel in Las Vegas nach einiger Zeit doch ein wenig zu viel werden. Uns ging es zumindest so. Wir machten Tagestouren zum Hoover Dam und ins unfassbar heiße Death Valley .

Zion National Park, Lake Powell, Monument Valley und Grand Canyon

Auf der Rundreise hatten wir am folgenden Tag die Stadt Page als Etappenziel auf unserem Plan. Auf der Strecke dorthin durchfuhren wir den schönen Zion National Park und streiften das Ufer des Lake Powell.

Die Strecke am nächsten Tag war eine der längsten der ganzen Tour. Ein kurzer Stopp am eindrucksvollen Horseshoe Bend und weiter ins großartige Monument Valley, ohne dessen Panorama viele Westernfilme wahrscheinlich nur halb so gut wären. Vom Monument Valley ging’s dann weiter zum Grand Canyon, wo wir am Navajo Point pünktlich zum Sonnenuntergang eintrafen und einen phantastischen Ausblick genießen durften.

Auch den nächsten Tag verbrachten wir zur Hälfte im Grand Canyon National Park und brachen dann auf Richtung Kingman, wo wir unsere nächste Nacht verbrachten.

Über die schnurgeraden Straßen der Mojave-Wüste und vorbei am Joshua Tree National Park ging es dann ins heiße Palm Desert. Wirklich viel zu sehen gab es hier nicht.

Los Angeles, Santa Barbara, Pismo Beach und Monterey

Von hier aus war es dann am folgenden Tag nicht mehr weit zum riesigen Metropolbereich von Los Angeles. Walk Of Fame, Beverly Hills, Hollywood-Sign, Universal Studios und Disneyland sind nur einige Sehenswürdigkeiten dieser weitläufigen, aber letztlich für uns nicht so ganz so sympathisch wirkenden Stadt. Wirklich toll fanden wir hingegen die schönen Häuser an den Venice Canals.

Nach zwei Tagen ging es auf dem schönen Küsten-Highway 1 weiter durch das Strandvillen-Paradies Malibu und das schöne Santa Barbara nach Pismo Beach. Im Nachbarort Avila Beach fand abends ein kleines Musikfestival statt, für das wir uns schon im Vorfeld Tickets organisiert hatten.

Weiter ging es an der kalifornischen Küste auf dem Highway 1 weiter Richtung Norden nach Monterey. Im ehemalige Fischerort ist die Pier und die Gegend drumherum ist ein touristisch ausgebaut und gut besucht.

Napa Valley und San Francisco

Am Folgetag ging es an San Francisco vorbei ins Napa Valley. Im kalifornischen Weinanbaugebiet hatten wir uns die Robert Mondavi Vinery zur Besichtigung ausgeguckt.

Unsere letzten Tage brachen an und wir fuhren wieder etwas südwärts und erreichten unsere letzte Etappe: San Francisco.

War L.A. noch eine kleine Enttäuschung, so faszinierend war dann wiederum San Francisco. Eine sympathische Stadt mit unglaublich viel Charme. Lombard Street, Coit Tower, Fisherman’s Wharf, Alcatraz und natürlich die Golden Gate Bridge sind die bekannten Sehenswürdigkeiten, die sich auch allesamt lohnen. Das Eis und die Schokolade von Ghirardelli sollte man auch unbedingt probieren.

In San Francisco hätten wir gerne noch ein paar länger verbracht, aber nach zwei Tagen ging es schließlich wieder zurück nach Deutschland.

    Nordamerika, Rundreise, USA

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