Kleine Rundreise durch Texas

Ein paar Wochen vor dem bereits fest geplanten Urlaubszeitraum in der ersten Novemberwoche war uns immer noch nicht ganz klar, wohin es gehen sollte. Es sollte wieder eine noch nicht von uns bereiste Gegend und über 20 Grad warm sein. Zusätzlich sollte der Flug nicht über 12 Stunden dauern. Ideal wäre auch noch die Möglichkeit, innerhalb einer Rundreise mehrere Orte anzusteuern.

Da auch noch der Wunsch bestand, nach dem Besuch des Kennedy Space Centers in Florida, einmal das Space Center in Houston anzuschauen, stand irgendwann fest, dass es wieder in die USA geht: Lass uns nach Texas! Und das berühmte texanische Barbecue kann man dann auch gleich mal ausprobieren.

Houston stellte sich auch zusätzlich aufgrund der Flugverbindungen und -preise als guter Start- und Endpunkt unserer kleinen Rundreise in Texas heraus. Nach kurzer Recherche, welche weiteren Städte und Sehenswürdigkeiten in einer maximal 1.500 Kilometer umfassenden Mietwagenrundreise unterzubringen sind, konnten wir die weiteren Marker setzen.

Eine kleine Rundreise durch Texas

Houston, Port Aransas, Corpus Christi, San Antonio, Austin

Unsere Unterkünfte
Houston: Holiday Inn Express Webster – Sauber, etwas außerhalb, ruhig. Empfehlenswert.

Port Aransas: Island Hotel – Günstig, sauber, strandnah, ruhig. Empfehlenswert.
San Antonio:
La Quinta Inn and Suites – Gute Lage, sauber. Empfehlenswert.
Austin: Hyatt Place – Sauber, etwas außerhalb, ruhig. Empfehlenswert.

Restaurant-Tipps
Port Aransas: Irie’s Island Food – Einfach, günstig, phänomenal lecker.
Austin: Micklethwait Craft Meats – BBQ-Foodshack, etwas Wartezeit, unfassbar lecker.

Nach der Landung und der ersten Nacht in Webster, welches zum Großraum Houston gehört, ging es am Vormittag ins Johnson Space Center. Obgleich ich das Kennedy Space Center etwas schöner und interessanter fand, ist auch das Space Center in Houston zu empfehlen.

Port Aransas

Am Nachmittag fuhren wir dann, größtenteils an der Küste entlang, nach Port Aransas, wo breite, schöne Strände in den Sommermonaten viele Texaner anlocken. Im November war das Wetter hier noch sehr warm mit bis zu 27 Grad, aber dennoch hatten wir den Strand fast für uns alleine.

Nachdem wir anderthalb Tage Sonne und Ruhe genießen und sehr gut essen (Tipp: Irie’s Island Food) konnten, ging es nach einem kurzen Stopp in Corpus Christi weiter nach San Antonio.

San Antonio

Die spanisch, mexikanisch und teilweise sogar deutsch geprägte Stadt eignet sich mit ihrer für amerikanische Verhältnisse älteren, schönen Gebäude wunderbar zum Erkunden zu Fuß. Das Highlight der Stadt ist neben dem Alamo der River Walk, eine Fluß-Promenade, die rund um den Altstadtbereich führt. Besonders abends zeigt sich der River Walk von seiner eindrucksvollsten Seite. Gut essen kann man hier in einem der vielen Restaurants natürlich auch.

In San Antonio hätten wir es auch noch länger ausgehalten, aber der Plan sagte: Es geht weiter nach Austin!

Auf dem Weg dorthin kamen wir durch New Braunfels, eine von Deutschen gegründete Stadt. Hier bereitete man sich gerade auf das alljährliche Wurstfest (!) vor, das am Folgetag starten sollte.

Austin

Die texanische Hauptstadt Austin ist bekannt für ihre liberalen und alternativen Einwohner. Gleichzeitig stellt Austin auch die Musikhauptstadt der USA dar. Hier gibt es unzählige Bühnen in Clubs, Bars und Kneipen für kleine und große Musiker. Zwei große Musikfestivals finden hier statt: das SXSW und Fun Fun Fun Fest.

Nachdem wir uns das imposante Texas-State-Capitol angeschaut hatten, wollten hier natürlich auch noch einmal das vielgepriesene BBQ ausprobieren. Beim sehr gehypten „Franklin Barbecue“ war bereits früh morgens eine immens lange Menschenschlange anzutreffen, so dass wir uns zur nahe gelegenen Alternative aufmachten. Bei „Micklethwait Craft Meats“ erwartete uns zwar auch eine Schlange, aber die unfassbar leckere BBQ-Platte mit Pulled Pork, Brisket und Ribs entschädigte für alles.

Auch dieser kurze US-Trip ging dann wieder einmal zuende, aber die abwechslungsreiche Woche in Texas bestätigte uns ein weiteres Mal: Selbst für eine Woche lohnt sich eine Reise in die USA!

    Nordamerika, Rundreise, USA

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