Kosmopolo | Kambodscha: Phnom Penh

Wir verließen morgens mit dem Bus Ho-Chi-Minh-Stadt und fuhren über die vietnamesisch-kambodschanische Grenze nach Phnom Penh. Die Grenzüberquerung und die Erteilung des Visums benötigte zwar etwas Zeit, war aber insgesamt problemlos.

Als wir mit dem Bus über den Mekong fuhren, war Phnom Penh nicht mehr weit. Leider verzögerten Straßenarbeiten und der Verkehr zur Rushhour die Ankunft ein wenig.

Kambodscha: Phnom Penh

Unsere Unterkunft
Eighty8 Backpackers
Zentral, sauber, günstig. Schlafsäle und Doppelzimmer..

Nicht weit entfernt vom Busbahnhof lag unser Hostel, so dass wir zu Fuß die Strecke zum Hotel antreten konnten.

Am ersten Abend erkundeten wir die Gegend rund um unsere Unterkunft, aßen zu Abend und landeten am späteren Abend eher zufällig auf einer Feier, auf der wir die einzigen Nicht-Kambodschaner waren. Die uns entgegengebrachte Gastfreundschaft half über Verständigungsprobleme hinweg und wir hatten einen sehr lustigen Abend.

Am nächsten Tag machten wir uns zu Fuß auf den Weg und liefen, ausgehend von unserer Unterkunft, in südliche Richtung, um mehrere Sehenswürdigkeiten anzusteuern.

Auf unserer Laufroute lagen verschiedene Tempel (Wat Phnom und Wat Ounalom), das Nationalmuseum und der königliche Palast. Da die Sonne sehr brannte, nahmen wir uns für den weiteren Weg zum Unabhängigkeitsdenkmal ein Tuk-Tuk. Dort angekommen standen wir vor den Absperrungen und versuchten von dort Fotos zu machen. Der Tuk-Tuk-Fahrer sagte uns lachend, dass wir das Denkmal ruhig betreten könnten.

Eigentlich hatten wir geplant mit dem Boot auf dem Mekong von Saigon nach Phnom Penh zu reisen. Da dies einen weiteren Tag erfordert hätte, hatten wir uns im Vorfeld auf eine Busfahrt geeinigt. Eine Mekong-Fahrt stand somit aber noch aus. Wir fragten den Tuk-Tuk-Fahrer, ob er uns zu einem Bootsanleger bringen könnte. Dieser Anleger lag dann sogar in unmittelbarer Nähe zu unserer Unterkunft.

Wir wunderten uns zuerst über den etwas erhöhten Preis von $15 für eine knapp zweistündige Bootstour auf dem Tonle Sap und dem Mekong. In unserer Unterkunft wurde eine ähnliche Tour für $10 angeboten. Als nur wir drei dann alleine mit dem Guide und dem Bootsführer ablegten, wurde uns der Grund für den erhöhten Preis bewusst: eine exklusive Bootstour ohne weitere Gäste auf einem Boot, das sonst für mehr als 40 Personen ausgelegt ist. Hierfür zahlten wir natürlich gerne etwas mehr.

Den Abschluss des Tages und auch meines Aufenthaltes in Phnom Penh bildete dann wieder ein Drink in einer Skybar. Wir entschieden uns für die Eclipse Bar und hier mussten wir etwas Wartezeit einplanen bis wir einen Tisch erhielten.

Am nächsten Tag flog ich ohne meine beiden Freunde weiter von Phnom Penh zur nächsten Etappe Siem Riep bzw. Angkor Wat.

(Dieser Beitrag ist der zweite Teil des Berichts von der Rundreise Vietnam und Kambodscha.)

 

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