Von Hamburg aus brachte uns der Flieger zum ersten Ziel unseres spontanen Hauptstädte-Hoppings: Irlands Hauptstadt Dublin.

Wir kamen am frühen Abend im Hotel an, checkten ein und machten uns gleich auf, um ein erstes Pubcrawling zu starten.

Pubcrawling

Unser erster Gang durch Dublins Straßen führte uns bereits an einigen Pubs vorbei. Bevor wir irgendwo einkehren, wollten wir allerdings noch eine Kleinigkeit essen und einigten uns auf Fish & Chips bei Beshoff Bros.

Weiter ging es dann vorbei an etlichen einladenden, aber meist sehr touristischen und überlaufenden Pubs bis wir schließlich am „The Stag’s Head“ ankamen. Dieser gemütliche Pub gehört zu den besten in Dublin und ist unter der Woche nicht ganz so überlaufen wie diejenigen im Temple Bar Bezirk. The Stag’s Head ist traditionell eingerichtet. Man trinkt hier sein Pint unter Geweihen, dunklem Holz und Kronleuchtern. Hier hätte man ohne Probleme den Abend ausklingen lassen, aber mindestens einen weiteren Pub wollten wir noch ansteuern.

Zwei Tage in Dublin

Unsere Unterkunft
Maldron Hotel Parnell Square  
Ruhig, freundliches Personal, günstig, gute Lage. Empfehlenswert.
Restaurant-Tipps
Beshoff Bros. – Leckere und günstige Fish & Chips.
Pubs
The Stag’s Head – Gemütlicher, traditioneller, nicht zu touristischer Pub.
The International Bar – Kleiner, rustikaler Pub mit Comedy-Bühne.
Bakers Irish Pub and Restaurant – Pub für Einheimische, leckere Irish Stew.
O’Shea’s Merchant – Geräumiger Pub mit großem Essen- und Bierangebot.
Fitzgerald’s – Gut besuchter Pub mit schönem Nebenraum.

Wir kehrten in „The International Bar“ ein, die von außen schon ein wenig runtergerockt daherkam. Wir wagten es dennoch und wurden nicht enttäuscht: viele Leute standen in einem schlauchförmigen Raum mit einer großen Theke und eine Band spielte Coverversionen von Rock- und Folksongs. Hier fühlte man sich gleich wohl. Angeschlossen ist hier eine hauptsächlich für Comedy genutzte Bühne, die schon für viele irische Comedians ein Sprungbrett war. Wir fanden einen Platz an der Bar und lauschten der Coverband.

Nach einigen Drinks gingen wir zufrieden zum Hotel zurück.

Trinity College und The Long Room

Am nächsten Morgen liefen wir vom Hotel wieder in Richtung Stadtsüden, vorbei an der imposanten, 120 Meter hohen Stahlnadel „The Spire“ und dann über den Fluss Liffey, der Dublin in den Stadtnorden und -süden trennt und von vielen, schönen Brücken überspannt ist ist.

Unser erstes Tagesziel war die alte Bibliothek des Trinity Colleges. Der Hauptsaal „The Long Room“ aus dem Jahre 1732 mit seinen hohen Regalen voller antiker Bücher ist wirklich sehr beeindruckend und den Eintritt wert.

Im Anschluss schlenderten wir noch ein wenig auf dem Universitätsgelände umher und statteten daraufhin dem Dublin Castle einen kleinen Besuch ab.

Auf dem weiteren Weg kamen wir an einem Street Food Market direkt an der City Hall vorbei. Ein aufgrund des einsetzenden Hungers sehr willkommenes Etappenziel.

Christ Church Cathedral, Dublinia und St. Patricks Cathedral

Von dort war es nicht mehr weit zur Christ Church Cathedral und dem angegliederten Mittelalter-Museum „Dublinia“. Auf mehreren Etagen wird dort ein umfangreicher Eindruck vom Leben im  mittelalterlichen Dublin vermittelt.

Nächstes Ziel war die St. Patrick’s Cathedral, die größer als die Christ Church Cathedral, aber dennoch nicht Sitz des Bischofs ist. Von innen und außen macht sie allerdings eine Menge her und ein Besuch lohnt sich auf jeden Fall.

Pubcrawling, Teil 2

Es war mittlerweile später Nachmittag. Wir verzichteten auf einen Besuch der Guinness Brauerei und kehrten stattdessen im Bakers Pub ein, die noch dazu auch noch eine hervorragende Irish Stew anbieten. Nette Gespräche mit Kund- und Belegschaft ließen die Zeit schnell vergehen. Wir verließen den Pub kurz vor Anbruch der Dunkelheit, liefen durch die Straßen Dublins und fanden schließlich einen weiteren Pub: O’Shea’s Merchant. Relativ spärlich besucht, aber gutes Bier und Essen.

Ein wenig Zeit blieb uns im Anschluss noch für einen weiteren Stopp. Auf dem Weg zurück zum Hotel durchquerten wir nochmal den Temple Bar Bezirk, um in der Nähe der O’Connell Bridge dann unseren letzten Pub zu finden: Fitzgerald’s. Ein Platz an der Theke war dort heiß umkämpft und so ließen wir uns im schönen Nebenraum nieder, um die letzten Drinks des Tages zu genießen. Gegen Mitternacht verließen wir dann den Pub und liefen zufrieden und müde zurück zum Hotel.

Am folgenden Tag nutzten wir die Zeit bis zum Weiterflug nach Madrid mit einem kleinen Bummel durch die Fußgängerzone der Henry Street.

(Dies ist der erste Teil des Berichts „Hauptstadt-Hopping: Dublin und Madrid„.)

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