US-Nordosten: New York State, Vermont und New Hampshire

Weiter ging’s von Kanada wieder zurück in die USA. Wir brachen in Ottawa auf und überquerten in Cornwall die Grenze zwischen den beiden Staaten, die an dieser Stelle mitten durch den Sankt-Lorenz-Strom führt. Unser nächstes Ziel war Plattsburgh im US-Bundesstaat New York.

US-Nordosten: New York State, Vermont und New Hampshire

Plattsburgh, Montpelier, White Mountains

Unsere Unterkünfte
Plattsburgh: Golden Gate Lodging  Günstig, sauber, eigener Strand. Empfehlenswert.
Lincoln: Mount Liberty Cabins & Motel – Günstig, schöne Lage, sauber, sehr freundliches Personal. Sehr empfehlenswert.
Restaurant-Tipps
Plattsburgh: Texas Roadhouse  Steakhouse-Kette, gute Steaks und leckere Beilagen.
Lincoln: GH Pizza  Rustikales Interieur, aber gute Pizza.

Wir ließen uns für die Fahrt Zeit und folgten einer beschaulichen Route. Der Grenzübergang in Cornwall ist eher klein. Dennoch wird hier bei der Wiedereinreise genauso kontrolliert wie an stärker frequentierten Grenzposten.

Plattsburgh

Plattsburgh liegt am Lake Champlain, in dessen Mitte die Grenze zwischen den beiden US-Staaten New York und Vermont verläuft. Die Stadt selbst vermittelt beim Ankommen einen eher spröden Charakter. Was sich aber legt, sobald man näher ans Ufer kommt.

Unser Motel hatte einen eigenen kleinen, aber schönen Strand mit Liegen und Stühlen. Ein Angebot, das wir nach Übernahme unseres Zimmers gerne annahmen und uns gleich ans Wasser legten. Hier wären wir wohl auch noch nach Sonnenuntergang sitzengeblieben. Aber zahlreiche Mücken machten uns einen Strich durch die Rechnung. Unmittelbar nach der Dämmerung stürzten diese sich auf jeden Warmblüter.

Durch unseren verlängerten Aufenthalt in Ottawa mussten wir den eigentlich zweitägigen Stopp in Plattsburgh verkürzen. Und so fuhren wir am folgenden Vormittag bereits weiter nach Osten. Da wir den Lake Champlain umständlich hätten umfahren müssen, nahmen wir den direkten Weg: eine Fährverbindung zwischen dem unweit von Plattsburgh entfernten Cumberland und der Grand Isle, der Seeinsel des Lake Champlain. Im Osten der Insel führt der Weg weiter über eine Brücke zurück aufs Festland. Dort angekommen fährt man durch Burlington, das ein wenig größer und touristischer als Plattsburgh ist.

Weiter östlich durchquert man Montpelier. Die Hauptstadt des Bundesstaates Vermont ist mit knapp unter 8000 Einwohnern auch gleich die kleinste Hauptstadt eines Bundesstaats.

White Mountains

Ein paar Kilometer später überquerten wir dann die Grenze zwischen den Bundesstaaten Vermont und New Hampshire. Unser nächstes Ziel näherte sich dann schon sichtbar am Horizont: die White Mountains.

Inmitten der White Mountains liegt die Kleinstadt Lincoln, in deren Nähe wir eine gemütliche „Cabin“ für die Nacht gebucht hatten. Dort angekommen wurden wir beim Einchecken gleich sehr nett und detailliert über die nahegelegenen Wandermöglichkeiten aufgeklärt. Wir verloren keine Zeit und machten uns gleich auf den Weg.

Die Franconia Notch stand ebenso auf unserem Plan wie die schönen und erfreulich wenig besuchten Georgiana Falls. Die recht teuren (und dabei eher unspektakulären) Sehenswürdigkeiten, wie die Seilbahn auf den Cannon Mountain und die Schlucht „Flume Gorge“, ließen wir allerdings aus.

Am nächsten Morgen verabschiedeten wir uns dann leider schon aus den White Mountains, statteten dem berühmten Hotel in Bretton Woods und dem höchsten Berg der White Mountains, dem Mount Washington, aber noch einen kurzen Besuch ab. Einen letzten Blick zurück auf die Berge gönnten wir uns vom idyllischen Chocorua Lake.

Und weiter ging’s nach Massachusetts

(Dieser Beitrag ist Teil des Berichts zur Rundreise durch den Nordosten der USA und durch den Südosten Kanadas.)

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