Südost-Kanada: Montreal

Wir verließen das gemütliche Québec und steuerten Montreal an. Entlang des Sankt-Lorenz-Stroms fuhren wir über Trois-Rivières und benötigten ungefähr drei Stunden bis Montreal.

Südost-Kanada: Montreal

Unsere Unterkunft
Hotel Le Roberval
Sehr zentral, günstig, sauber, freundliches Personal. Absolut empfehlenswert.
Restaurant-Tipps
Comptoir 21
Kleines Restaurant, leckere Fish & Chips

Auf der Strecke liegen kleinere Ortschaften, wie Cap-Santé und Champlain, die für kurze Stopps gut eignen.

Sobald Montreal am Horizont erscheint, wird gleich klar, dass es sich um eine ungemein größere Stadt als Québec handelt. Montreal und die zugehörige Region haben ungefähr fünf mal mehr Einwohner als die Region um Québec. Während Québec eher gemütlich wirkt, ist Montreal viel wuseliger.

Nach dem Einchecken ging es zu Fuß in die Innenstadt. Zuerst liefen wir zum Hafen, dann am Marché Bonsecours vorbei und durch die mit vielen Restaurants und kleinen Shops gesäumten Straßen der Altstadt Vieux-Montréal. Schließlich kamen wir bei der Basilika Notre-Dame de Montréal an. Von außen wirkt die Kathedrale durch die beiden schmalen Türme fast schon filigran. Besonders im Inneren offenbart sich dann deren Schönheit: Der Altar wirkt durch die goldene und blaue Beleuchtung besonders imposant. Das schöne Innere entschädigt den Eintrittspreis.

Parc de Olympique

Am nächsten Tag fuhren wir zum Olympiapark, in dem im Jahre 1976 die Sommerspiele stattfanden. Der Park und vor allem das auffällige Stadion wurden im Laufe der Jahre immer wieder umgebaut und saniert. Die Kosten hierfür sind mittlerweile ins Unermessliche gestiegen.

Mit einem Fahrstuhl fährt man den schrägen Turm des Stadions hinauf und hat von hier einen Blick auf Montreal und die Umgebung. Das Ticket für den Turm kann man auch mit anderen Eintrittsgeldern kombinieren. Wir entschieden uns für den Biodome, in dem verschiedene Ökosysteme nachgebildet wurden. Wer schon einmal im Klimahaus in Bremerhaven war, hat bereits Ähnliches gesehen.

Habitat 67 und Biosphère

Danach fuhren wir noch zum Wohnkomplex Habitat 67. Hier wurden zur Expo 67 quaderförmige Wohneinheiten in Stufen auf- und nebeneinander aufgebaut. Leider kann man nur von der Straße Fotos machen. Beim Betreten des Grundstücks wird man umgehend darauf hingewiesen, dass es sich um Privatbesitz handelt.

Fährt man noch etwas weiter, gelangt man auf die im Sankt-Lorenz-Strom gelegene Île Sainte-Hélène. Auf dieser findet man den Freizeitpark La Ronde und die ebenfalls für die Expo 67 gebaute Biosphère: Ein rundes Stahlträgergebilde, das mittlerweile als Ökosystem-Museum genutzt wird.

Mont Royal

Wir fuhren wieder zurück in die Stadt, parkten das Auto und liefen den Mont Royal hinauf. Von zwei Terrassen aus hat man einen schönen Blick auf die Skyline Montreals. Dieser Ausblick ist bei weitem imposanter als vom Turm des Olympiastadions. Nach einer kleinen Wanderung erreicht man den Gipfel des Montrealer Stadtbergs, auf dem das über dreißig Meter hohe Mont-Royal-Kreuz steht.

Der zweite Tag in Montreal näherte sich dem Ende. Am nächsten Tag stand die Fahrt nach Ottawa an.

(Dieser Beitrag ist der dritte Teil der Rundreise durch den Nordosten der USA und den Südosten Kanadas.)

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