Wandern durch den verschneiten Harz

Eigentlich war ein völlig anderer Trip geplant, aber die letztlich zur Verfügung stehenden Tage ließen nur einen kürzeren Trip zu einem näheren Ziel zu.

Da wir auch noch ein wenig Schnee sehen wollten, von dem es in der niedersächsischen Tiefebene aktuell eher weniger gab, stand das Ziel nach kurzer Zeit fest: der Harz.

Harz

Brocken, Bodetal, Teufelsmauer, Quedlinburg

Unsere Unterkunft
Ferienwohnanlage Prinzenhof
Großes Apartment, komfortabel, sehr sauber, sehr freundliches Personal. Empfehlenswert.

Ich persönlich verbinde den Harz zuerst immer mit einer Klassenfahrt nach Torfhaus. Vielleicht ist diese Erinnerung bei vielen auch noch präsent, so dass der Harz immer als bieder und unspektakulär gilt.

Brauchbare Unterkünfte waren kurzfristig natürlich rar und so buchten wir eine Ferienwohnung in St. Andreasberg und nicht im bekannteren Braunlage.

Dort angekommen bemerkten wir leider schnell, dass viele Gebäude mit einem altbackenen und  etwas heruntergekommenen Äußeren auffallen oder sogar leerstehen. Flüchtige Blicke ins Innere offenbarten dann leider ein ähnliches Bild. Eigentlich schade, da viele Gebäude wirklich schön sind, wenn sie renoviert würden. Die eingangs erwähnten Vorurteile schienen leider zum Teil zuzutreffen.

Zumindest war unsere Ferienwohnung zeitgemäß und ansprechend eingerichtet.

Eine Wanderung auf den Brocken auf einem der unterschiedlich ausgeprägten Pfade war natürlich auch für uns Pflicht. Und zum Glück spielte das Wetter mit und wir konnten mit Sonnenschein durchs Winter-Wonderland den Berg hochwandern. Zurück fuhren wir mit der Brockenbahn. Auch wenn diese Fahrt fast schon unverschämt teuer ist, so lohnt sie sich doch sehr, besonders durch die auf dieser Strecke eingesetzte Dampflok.

Einen Blick ins tiefe Bodetal warfen wir am nächsten Tag. Auf die umliegenden Berge kommt man mit Sessellift und Seilbahn. Und nicht weit vom Bodetal entfernt liegen die Mittelsteine der Teufelsmauer. Diese Mauer ist eine insgesamt 20 Kilometer lange Felsformation, die eindrucksvoll und unwirklich aus dem Boden herausragt.

Auf dem Nachhauseweg machten wir noch einen kleinen Halt im schönen Quedlinburg.

 

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