Mit Bus und Bahn durch Andalusien

Diese schon etwas in der entfernteren Vergangenheit liegende Reise ist ein Beispiel dafür, dass man auch aus einem Last-Minute-Pauschalangebot ansatzweise eine Individualreise machen kann.

Auf dem letzten Drücker gab es nicht mehr viele Alternativen. Die Entscheidung fiel schließlich auf Andalusien. Genauer: Malaga. Und noch spezieller: Torremolinos. Beim Buchen zog ich etwas widerwillig die Augenbraue hoch. Ich konnte mir nicht vorstellen, dass der Inbegriff von Massentourismus und Bettenburgen für jemanden etwas sein kann, der eben genau diese Dinge eher nicht gut findet.

Mit Bus und Bahn durch Andalusien

Malaga, Torremolinos, Fuengirola, Marbella, Estepona, Sevilla

Zumindest hob sich das Hotel sehr vom gängigen Standard ab. Um nicht in die Pauschaltourist-Automatismen zu verfallen und den ganzen Aufenthalt nicht nur in der näheren Hotelumgebung zu verbringen, wurden gleich nach der Ankunft die lohnenswerten Ziele in der andalusischen Umgebung ins Auge gefasst.

Auch ohne Mietwagen waren weitere Städte für uns erreichbar: Spanien hat ein gut funktionierendes Bahn- und Busnetz. So war es auch kein Problem, von Torremolinos in die schöneren Gegenden Andalusiens zu kommen.

Zuerst wurden von uns nach und nach die schickeren Küstenorte in der Nähe erkundet: Fuengirola, Marbella, Estepona

Ins benachbarte Malaga führte selbstverständlich auch ein Tagesausflug. Die Gärten “Pedro Luis Alonso” sind ebenso einen Besuch wert, wie die Alcazaba und die Burg Gibralfaro.

Ein eher neutrales Erlebnis war die karge Hafenstadt Algeciras. Eigentlich sollte es nach Gibraltar gehen, aber die Weiterfahrt stockte.

Am vorletzten Tag ging es mit dem Bus nach Sevilla. Durch die längere Fahrt dorthin blieb letztlich weniger Zeit in der Stadt selbst. Dennoch war der Trip dorthin absolut lohnenswert. Der Alcázar, die Giralda und die Kathedrale sind nur drei der vielen Sehenswürdigkeiten, die man in Sevilla gesehen haben sollte.

Europa, Rundreise, Spanien

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